Sonntag den 28.06.2009

55. Etappe: Von  Miniato - Basso nach Poggibonsi ca. 38 km

Es ist noch dunkel, heute Morgen. Aber um 05.oo Uhr, bin ich schon auf dem Weg, in Richtung Siena. Von Miniato-Basso, führt mich der Weg, zunächst nach Ponte Elsa
Nachdem ich die Brücke, über die Elsa, überschritten habe, wende ich mich nach rechts und folge nun der Straße, parallel zum Fluss, in Richtung Siena. Ich bin in Miniato Basso direkt, in Richtung Siena abgebogen und nicht zuerst, hinauf nach S. Miniato  gegangen. So konnte ich, auf der Landstraße gehen und brauchte nicht, durch die Berge, der Via Francigena zu folgen. Der originale Turm, in S. Miniato, wurde zum Ende des 2. Weltkrieges, von den Deutschen gesprengt. Er wurde, im 11 Jh. vom Stauferkaiser errichtet.
Ich wandere nun weiter, über die Landstaraße und werde begleitet, von der Regionalbahn und dem Fluss Elsa.  -  Doch was ist heute Morgen, hier los?  -  Bisher war es doch immer so, dass spätestens um 06.oo Uhr, die Bars geöffnet hatten. Hier, auf dieser Strecke, ist jedoch um 08.oo Uhr, noch überall, alles dicht. - Wie angekündigt, ist es kaum möglich, etwas zum essen zu bekommen.  -  Die Berge liegen hier auch, rechts und links, in sicherer Entfernung.
Um 08.oo Uhr, möchte ich eine Pause machen.  -  Ich komme an einer Bar vorbei, die natürlich auch noch geschlossen ist.  -  Setze ich mich eben, in den Pavillon, der sich vor dem Haus befindet.
Dann geht es weiter, bis hinter Castelfioreto.  -  Auch hier, muss ich lange suchen, bis ich einen geeigneten Platz finde, wo ich meine Brötchen schmieren kann. Ich rufe, wie jeden Tag, zu Hause an und dann, geht es wieder weiter, auf der Landstraße 429.
Kurz vor Certaldo, finde ich, eine offene Geldbörse, am Straßenrand. Ich schaue hinein und finde darin: 1 Personalausweis, 1 Arztausweis, 1 Checkkarte und eine Visitenkarte.
Diese gehört dem Vater, der Frau, der dieses Portmonee gehört. Da ich keine andere Telefonnummer, darin finde, rufe ich dort an.  -  Ich frage: „Kennen Sie eine Frau K.?“  -   „Ja, - das ist meine Tochter“.  -  War die Antwort.  -   Ich gebe ihm meine Telefonnummer, von zu Hause, in Düren und sage ihm, dass ich das Portmonee gefunden habe. Die Tochter möchte heute Abend, nach 19.oo Uhr, dort anrufen. Helga, meine Frau, wüsste dann Bescheid. Dann verstaue ich, erst ein Mal das Teil, um mich später, damit zu beschäftigen.
Ich gehe noch, bis Certaldo und in die nächste Bar. Hier kaufe ich mir zuerst, 1 Flasche Wasser und setze mich etwas, vor die Bar. Dann rufe ich Helga an, um sie zu informieren. Sie hat gerade, die Verliererin, der Geldbörse, an der Strippe. Ich rufe zurück und dann erzählt sie mir, die ganze Geschichte: „Sie war hier, mit ihrer Freundin, in Urlaub und wurde, bei einem Einbruch, in ihrer Wohnung, bestohlen.
Auch der Freundin, wurde das Portmonee gestohlen“. Sie fragt ganz genau nach und will wissen, wo ich das Portmonee gefunden hätte, damit die Vermieterin, dort an dieser Stelle, noch einmal nach sehen kann, ob vielleicht das andere Portmonee, auch noch dort liegt.  -  Ich sage ihr, dass nur noch ein paar Cent, vorhanden seien.  -  Das sei nicht schlimm, sagt sie.  -  Es seien sowieso, nur 50,00 € darin gewesen. Wir kommen überein, dass ich das Teil, mit nach Hause bringe. Wenn ich zurück kehre, werde ich es ihr, dann zusenden.

Poggibonsi


Ich informiere noch kurz Helga und dann, gehe ich weiter. Noch 14 km liegen vor mir. Es ist sehr heiß heute. Etwa 5 km vor dem Ziel, mache ich noch eine Pause und leere meine Trinkflasche. Dann mache ich mich, auf den Weg und bin um 16.oo Uhr, am Zielort,  Poggibini.  -  Heute waren es ca. 38 km.   
Gesamtkilometer bisher:  ca. 1.620,7 km

56.Etappe-29.06.2009-Poggiboni-Iola.de.Arabia.ca.38km
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