Freitag den 26.06.2009


53. Etappe: Von Valdicastello - Pietrasanta nach Lucca ca. 38 km

Da ich jetzt immer schon, um 05.oo Uhr abmarschiere, hat mir meine Wirtin, wie abgesprochen, das Frühstück vorbereitet und in der Küche, bereit gestellt. Ich brauche nur, das Gas anzuzünden und schon bald, kocht mein Kaffeewasser.
Dann verlasse ich das Haus, gehe noch einmal etwas, im Dorf hinauf und mache noch ein paar Fotos, in der Morgendämmerung. Dann ziehe ich wieder los, aber nach unten.
Es ist bewölkt, aber nicht kühl. Es könnte jedoch Regen geben. Ich muss zunächst, ein paar Kilometer zurück gehen, bis ich zur SS-437 komme, wo ich dann, links abbiege. Laut Straßenkarte, kann ich, auf dieser Straße, bis Lucca bleiben, die hier direkt, am Berg entlang führt. Gegen 07.45 Uhr, beginnt es zu regnen. Ich kann mich noch, in eine Bar flüchten, in der ich dann, diesen Schauer abwarte.
Nach dem ich auch Helga angerufen habe und von ihr, meine weitere Wegbeschreibung erfahren habe, trinke ich hier, in der Bar, noch drei Cappuccino. Der Regen lässt nun etwas nach und ich mache mich wieder, auf den Weg. Kaum bin ich draußen, beginnt es wieder zu regnen. Ich kann mich, an der Bank, im Ort, unterstellen und warte dann hier, diesen heftigen Regenguss ab.
Gegen 09.oo Uhr, ist es dann soweit, dass ich endlich weiter ziehen kann. Jetzt geht es gut vorwärts und gegen 12.oo Uhr, habe ich dann Massarosa erreicht.
Hier lege ich nochmals eine Rast ein, bevor ich über den nächsten Berg muss. Es geht etwa 2,5 km, steil aufwärts. Dazu benötige ich, sage und schreibe, 45 Minuten. Hier hat man allerdings, eine schöne Weitsicht, die dann etwas, für die Anstrengung entschädigt. Nun geht es, auf der anderen Seite, wieder 2,5 km hinunter. Ich komme durch verschiedene Orte.
In der nächsten Bar, in Maggiano die auftaucht, mache ich Rast.  -  Ich muss dringend zur Toilette.  -  Doch damit beginnt erst das Drama!  -  Ich betrete, eine französische Toilette.  -  Auch das noch!   -  Nachdem ich, meine Notdurft verrichtet habe, will ich aufstehen.  -  Ich bin aber zu verkrampft.  -  Es kommt, wie es kommen muss!  -  Es macht RUMS.  -  Dabei falle ich, nach hinten um und sitze, auf dem Beckenrand.  -   Trotzdem,  „Glück gehabt!“   -  Konnte schlimmer ausgegangen sein.
Danach, geht mein weiterer Weg, durch verschiedene Dörfer, San Macrio in Piano, bis zur Ponte Pietro. Von dieser Brücke, ist der hl. Petrus, der Schutzpatron.

Ponte Pietro, die Brücke über den Fluss Serchio


Ich überquere, auf dieser Brücke, den Fluss Serchio. Jetzt beginnt ein langer Weg, von über 5 km, bis zur Altstadt, von Lucca. Diese ist, durch eine rundum laufende, hohe Stadtmauer, aus früheren Zeiten, umgeben. In der Altstadt, tummeln sich die Touristen und die Einheimischen, auf den Piazza´s.
Bevor ich mir ein Zimmer suche, durchstreife ich zuerst etwas diese interessante Stadt. Ich muss jedoch danach, lange suchen, bis ich ein Zimmer finde. Im Hotel Bernhardino, etwas außerhalb der Altstadt, aber direkt an der Via Roma, habe ich dann ein Zimmer bekommen. Ich besorge mir, etwas zum essen und bummele noch etwas, durch die Stadt. Dann gehe ich, zurück ins Hotel. Ich muss noch eine Karte, an unsere Nachbarn, schreiben und absenden.

Die Stadtmauer rund um die Altstadt von Lucca


Nachdem ich mein Tagebuch geschrieben habe, wurde zur Entspannung, noch etwas auf meiner Gitarre gespielt. Mache ich jeden Abend. Anschließend rufe ich noch einmal, zu Hause an. Dann ist auch dieser Tag, zu Ende.

Kirchen in Lucca


Laut meinem Navi, bin ich heute, - obwohl ich ca. 38 km gelaufen bin, - keinen Schritt näher, an ROM heran gekommen. Ich bin irgendwie sauer und packe das Navi weg.

Willi auf der Piazza - das Hotel

Dann nehme ich mir vor, erst am Montagabend, neu zu kontrollieren.

Gesamtkilometer bisher: ca. 1.541,2 km

54.Etappe-27.06.2009-Lucca-Miniato.Basso.41,5km
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Meine Unterkunft B&B
Ven. Confraternita di Misericordia
Piano Mommio
Massarosa
Quiesa
Auf dem Gipfel
Maggiano
auf dem Weg nach Lucca
die Stadtmauer geht rund um die Altstadt herum. Hier sind Häuser von Außen in die Mauer integriert. In der Stadt gibt es nicht nur dem Dom sondern mehrere große Kirchen, die man sich ansehen sollte.